kreisrunder Haarausfall
Woran erkennt man den kreisrunden Haarausfall und gibt es ein Mittel dagegen?
Der kreisrunde Haarausfall tritt oft auch als Begleiterkrankung zu Neurodermitis oder Anämie auf, deshalb empfiehlt sich eine eingehende Blutuntersuchung durchführen zu lassen. Je eindeutiger der kreisrunde Haarausfall zuzuordnen ist, desto besser die Chancen einer Besserung der Situation oder sogar die Aussicht auf Heilung. Erste sichtbare Erkennungszeichen der beginnenden Krankheit sind häufig fehlendes Nagelwachstum oder tiefe Längsrillen in den Nägeln, vorwiegend den der Finger. Weitere diese unscheinbare Symptome kann man in Ratgebern für Gesundheit nachlesen. Lassen sich durch die eingehende Blutuntersuchung schwere Hauptkrankheiten, wie z. B. die Syphilis oder Morbus Crohn ausschließen gilt es weitere Ursachenforschung zu betreiben. Die Alopecia areata wirkt durch ihr drastisches Erscheinungsbild auf Mitmenschen abschreckend, man kann hier aber entwarnen, der kreisrunde Haarausfall ist nicht ansteckend.
In besonders schweren Fällen wird oft eine orale Gabe von Kortison verordnet. Meistens tritt sofort ein Ausfallstopp ein, aber Kortison hat eine hohe Bandbreite an Nebenwirkungen, dass es dauerhaft nicht als Therapie eingesetzt werden darf. Nach Absetzen des Medikaments setzt sich das Krankheitsbild erneut fort. Kortison ist bei dieser Behandlung also mehr ein Aufschubmittel als ein Heilmittel.
Den Betroffenen von kreisrundem Haarausfall schlägt die Krankheit meist sehr auf die Psyche, ihnen ist anzuraten sich psychologische Unterstützung zu holen oder Selbsthilfegruppen aufzusuchen, um mit ihrer Krankheit umgehen zu lernen.
Die Art und Entstehung des Haarausfalls lässt sich am sichersten durch einen Test lokalisieren.
Anhand einiger vom Arzt gestellter Fragen und deren Auswertung, lässt sich der individuelle Fall einer der drei Grundarten des Haarausfalls zuordnen. Am verbindlichsten sind Tests die durch einen Hautarzt durchgeführt werden.