Risiken einer Augenoperation
Wie jeder Operativer Eingriff hat auch Lasik Risiken. Wegen des hohen technischen Standards treten bei weniger als 1% der behandelten Patienten Komplikationen während oder nach der Behandlung auf. Es ist allerdings wichtig, dass ein guter Arzt die Behandlung durchführt und der Operationsraum sauber ist, denn wenn Bakterien in das Auge gelangen ist es sehr schlecht. Lasik Risiken sind jedoch nicht nur von der Hygiene des Operationssaales abhängig, es gibt auch Risiken die nicht ausgeschlossen werden können. Zu den Lasik Risiken gehören unter anderem trockene Augen. Nach der Operation produzieren die Augen dann nicht mehr genug Tränen um die Augen feucht zu halten. Es fühl sich unangenehm an und kann zur Verschlechterung des Sehvermögens führen. Dieses Syndrom kann nach einiger Zeit von alleine weg gehen oder mit Augentropfen behandelt werden. Ein weiteres Risiko ist, dass einige Personen nach der Operation ein vermindertes Dämmerungssehen haben. Das heißt, dass die Personen bei Nacht oder im Nebel, wenn also schwächeres Licht herrscht, schlechter sehen als vorher. In der Dunkelheit kann es dazu kommen, dass um Lichtquellen herum ein greller Glanz gesehen wird. Bei schweren Sehbehinderungen ist es möglich, dass auch nach der Behandlung eine Brille benötigt wird oder wenn die Patienten älter als 50 Jahre sind kann es sein, dass weiterhin eine Lesebrille benötigt wird und sich die Sehschärfe nach einer Zeit wieder verschlechtert. Die Alterssehschwäche kann mit Lasik noch nicht behoben werden. In einigen Fällen kommt es auch vor, dass nicht die gewünschte Sehschärfe erreicht wird. Entweder wurde der Patient dann über oder unter behandelt, um dennoch die gewünschte Sehschärfe zu erhalten ist eine Nachbehandlung nötig. Es kann sein, dass es noch unbekannte Lasik Risiken bestehen, denn noch gibt es keine Langzeitstudien über Lasik. Die Technik wurde 1998 offiziell anerkannt, daher kennt man die Langzeitwirkungen noch nicht gut. In der kurzen Zeit haben sich die Laser aber deutlich verbessert.